
Hallo, ihr Lieben. Auch wenn’s draußen munter schneit – wir bereiten uns auf den Frühling vor! Und deshalb gibt’s heute ein bisschen Theorie zum Thema: Gärtnern in Containern.
Topfgröße・Generell ist es wichtig, dass die Töpfe groß genug sind. Vor allem Gemüse, das in die Tiefe wächst (Rote Beete, Karotten, …), und Pflanzen, die in die Höhe wachsen, brauchen hohe Töpfe.
Standort・Falls möglich freuen sich eure Pflanzen über ein Plätzchen vor einer Hauswand. Denn dort ist es windgeschützt und auch schön warm, weil die Wand die Wärme speichert. Vor allem Tomaten gehen dort ganz anders ab als an einem ungeschützten Standort ;)
Falls euer Container im Regen steht (Grafik 1)・ist es wichtig, dass er einen “Ablauf” hat. Vielen Pflanzen tut es nämlich gar nicht gut, wenn sie permanent nasse Füße haben und beginnen zu schimmeln. Tontöpfe haben meist schon das typische Loch im Boden. Falls ihr andere Container nutzt, je nach Containergröße einfach Löcher in den Boden bohren und den Topf nicht direkt auf den Boden stellen, sondern ihm Füße o.ä. geben. Die unterste Schicht im Topf (ca. 5 cm) sollte aus Kieselsteinen bestehen und der Rest wird mit Erde aufgefüllt.
Falls euer Container ein Dächlein überm Kopf hat (Grafik 2)・müsst ihr nix weiter tun als ihn mit Erde zu befüllen und die Pflänzchen regelmäßig zu gießen. Falls euer Container Löcher im Boden hat, ist es von Vorteil, ihm einen Untersetzer zu geben. Vor allem Tomaten sind dankbar für ein regenwassergeschützes Plätzchen.


Eternit-Töpfe・Am liebsten sind mir persönlich Eternit-Töpfe. Ich mag das cleane Grau, sie sind frostfest (können also auch im Winter draußen bleiben) und das beste: Wasser verdunstet nicht so schnell. Leider sind sie nicht relativ teuer.
Terrakotta-Töpfe・Der Klassiker und eins meiner liebsten Sperrmüll-Fundstücke. Der Nachteil ist, dass sich der Topf mit dem Gießwasser vollsaugt und es verdunstet. Ihr müsst diese Container also wesentlich häufiger gießen als zum Beispiel Eternit-Töpfe. Und Terrakotta-Töpfe sollten im Herbst geleert und in den Keller geräumt werden, damit der Ton bei Frost nicht platzt. (Einfach die Erde auf einen Haufen kippen und im Frühjahr wieder verwenden)
Pflanzsäcke von Bacsac・Leicht, robust, reiß- und abriebfest, aus sogenanntem Geotextil. Sie sind luft- und wasserdurchlässig wie ein Tontopf, jedoch mit dem Mehrwert, dass ein Innenfleece die Feuchtigkeit speichert und reguliert. Und es gibt sie auch mit Gurten als Hänger fürs Balkongeländer o.ä. Schön, oder?
Und noch vieles mehr: Kunststoff-Körbe, Zinkwannen, Holzkisten, … Ich nutze seit drei Jahren für meine Tomaten diese schwedischen Container und bin sehr zufrieden.
Na, was machen eure Pflänzchen? Alles gut? Fragt ihr euch auch gerade, ob ihr’s etwas übetrieben habt und wo das später im Garten alles Platz finden soll?
Alles Liebe. inga
(Grafik: glomerylane & Photos: ©BACSAC® + Eternit)